NachrichtenMissionStiftungsthemenStiftungszieleStiftungsaufgabenGeschichteHistory (engl.)VorstandKuratoriumEhrenmitgliederEhrenpatenBeiratProjekteStiftungsdatenImpressum


Seite 1
Seite 2
Seite 3
Seite 4
Seite 5
Seite 6
Seite 7
Seite 8
Seite 9

 












Paul Spiegel (†)

Jahrgang 1937. Die traumatischen Kindheitserlebnisse von nationalsozialistischer Verfolgung und Krieg schärften sein politisches Bewusstsein. 1958 Beginn eines Volontariats bei der „Allgemeinen Jüdischen Wochenzeitung“ in Düsseldorf, anschließend bis 1965 Redakteur. In den 1960-er Jahren Korrespondent für verschiedene Presseorgane, u. a. für Montrealer Nachrichten, Nieuw Israelietisch Weekblad (Amsterdam), Neue Welt (Wien), Jüdische Rundschau Maccabi (Basel), Der Mittag (Düsseldorf), Neue Rhein-Zeitung (Düsseldorf) und Westfälische Rundschau (Dortmund). 1965 – 1972 Redakteur des Jüdischen Pressedienstes und Assistent des Generalsekretärs des Zentralrats der Juden in Deutschland. Seit 1967 Gemeinderat der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf. 1973/74 Chefredakteur der Zeitschrift „Mode & Wohnen“ (Düsseldorf). 1974 – 1986 Leiter der Stabsstelle für Öffentlichkeitsarbeit beim Rheinischen Sparkassen- und Giroverband. 1984 Vorsitzender des Gemeinderats der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf. 1986 Gründung der internationalen Künstleragentur „Paul Spiegel“. 1989 – 2000 Vorsitzender der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland. Seit 1991 Mitglied im Rundfunkrat und Programmausschuss des WDR. Ab 1993 Vizepräsident im Zentralrat der Juden Deutschland. Seit 1995 Vorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in NRW. Seit 2000 Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland. Verdienstorden des Landes NRW (1993), Bundesverdienstkreuz 1. Klasse (1997), die Ehrenbürgerschaft der Stadt Warendorf (2000), den Heinrich-Albertz-Friedenspreis (2001) und den NRW-Staatspreis (2003)

 

 

Seite 4  Seite 6