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Biografie-Wettbewerb stösst auf lebhaftes Interesse

Lebensgeschichten sind im Internet nachzulesen

Der bundesweite Wettbewerb „Was für ein Leben!“ findet große Resonanz. Im ersten Monat seiner Laufzeit sind Hunderte von Wettbewerbs-Anträgen versandt worden. Die ersten 35 eingesandten Biografie-Skizzen sind bereits online unter www.was-fuer-ein-leben.de nachzulesen. Der Biografie-Wettbewerb steht unter Schirmherrschaft der Stiftung „Dialog der Generationen“, wird koordiniert von ad.eo filmbiografien und unterstützt vom Deutschen Historischen Museum in Berlin.

Ziel des Biografie-Wettbewerbs ist ein gestärktes Bewusstsein, dass auch die Lebensgeschichten von Nicht-Prominenten dokumentierenswert und ein Schatz für künftige Generationen sind. Bundesweit sind Menschen aufgefordert, die Biografien ihrer Eltern, Grosseltern, Partner, Freunde oder von sich selbst als Beispiel für einen interessanten Lebenslauf einzureichen. Die interessanteste Biografie wird von einer Jury ausgewählt und als Dokument der Familiengeschichte verfilmt.

Die Kriterien für eine interessante Biografie sind von den Veranstaltern bewusst weit gefasst: interessant kann danach ein Lebenlauf sein, der stark durch die Zeitgeschichte geprägt ist oder eine bestimmte Lebenswelt anschaulich schildert oder auch eine beeindruckende Persönlichkeitsentwicklung zeigt. Das spiegelt sich in den Biografie-Skizzen wider, die auf der Webseite des Wettbewerbs nachzulesen sind.

Karoline Niesels Lebensgeschichte ist die einer „Magd, Putzfrau, Fabrikarbeiterin, Krankenschwester“. Als uneheliches Kind geboren, in einer bitterarmen Familie mit 12 Kindern aufgewachsen, schafft sie es Schritt für Schritt sich ein selbstgewähltes Leben aufzubauen. Sie will mit ihrer Geschichte zeigen, dass „nicht nur die Erziehung von zuhause maßgebend ist, dass man sich selbst am Schopf packen kann“. Dr. Fritz Lampert ist hingegen in eine bildungsbürgerliche Familie hineingeboren. Für ihn gehören schon in den 50er Jahren Studienaufenthalte in Frankreich, Italien, den USA zur Ausbildung. Ebenso aber auch das humanitäre Engagement: zu seiner Lebensaufgabe macht er die Bekämpfung der Leukämie bei Kindern.

Auffallend bei den Lebensläufen der heute 80-jährigen ist, wie sehr Berufswechsel auch in dieser von Krieg und Vertreibung geprägten Generation üblich sind. Marianne Beutelrock hat als Kindergärtnerin, Kranführerin und Löterin gearbeitet, um ihre vier jüngeren Geschwister durchzubringen. Hans-Jürgen Dobinsky war U-Boot-Kommandant, Fahrschullehrer und Repräsentant einer Sektfirma. Bei den jüngeren Teilnehmern des Biografie-Wettbewerbs sind dagegen oft konfliktreiche Persönlichkeitsentwicklungen das Thema. Paul Benjamin Fischer beschreibt die Geschichte seiner Geschlechtsumwandlung, Ursula Krauß die ihres Coming-Outs. Günter Reins dagegen, wie ihn seine Tätigkeit als Pfarrer in Papua-Neuguinea verändert hat.

Der Biografie-Wettbewerb läuft noch bis zum 31. Dezember 2006. Interessierte können unter www.was-fuer-ein-leben.de einen Wettbewerbs-Antrag ausfüllen oder herunterladen. Sollte eine Internet-Teilnahme unmöglich sein, verschickt das Wettbewerbsbüro auch postalische Anträge. Anfragen an: Was für ein Leben! c/o ad.eo filmbiografien, Schönhauser Allee 43, 10435 Berlin, Telefon 030 443 42 783.

Wettbewerbsbüro "Was für ein Leben!"
c/o ad.eo filmbiografien
Schönhauser Allee 43
10435 Berlin
tel. 030 443 42 783

info@was-fuer-ein-leben.de
www.was-fuer-ein-leben.de

 

 

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